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GNSS-Fernerkundung, Navigation und PositionierungAktuelle Projekte

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Aktuelle Projekte

Atmosphären-Modell

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Das Atmosphären-Modell für das GNSS (die Komponente, welche die Ausbreitung von Radiosignalen in der Atmosphäre beschreibt) besteht aus Anteilen für die Troposphäre und die Ionosphäre. mehr zu: Atmosphären-Modell

AtmoSat

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Chemische und physikalische Prozesse in der mittleren Atmosphäre zwischen fünf und hundert Kilometern Höhe haben Einfluss auf das regionale und globale Klima. Welchen? Das will AtmoSat untersuchen. Das gemeinsame Vorhaben des Karlsruher Instituts für Technologie (KIT) und des Forschungszentrums Jülich (FZJ), unter Beteiligung des GFZ, kombiniert ein Satelliten-Beobachtungssystem und die zugehörige Dateninfrastruktur. Das Projekt erhielt nun von einem Ausschuss des Wissenschaftsrats, der die Bundesregierung zur Entwicklung von Wissenschaft und Forschung berät, die höchstmögliche Bewertung. mehr zu: AtmoSat

COSMIC RO

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Die U.S.-taiwanesische Mehrsatellitenmission FORMOSAT-3/COSMIC (6 Satelliten) wurde am 15. April 2006 gestartet. Hauptanwendung ist die GPS-Radiookkultationstechnik zur Fernerkundung der Erdatmosphäre/Ionosphäre im globalen Maßstab. mehr zu: COSMIC RO

GEROS-ISS

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GEROS-ISS ist ein neuartiges Experiment zur Klimaforschung, welches im Rahmen einer Ausschreibung der Europäischen Weltraumbehörde ESA 2011 zur Durchführung auf der Internationalen Weltraumstation ISS vorgeschlagen wurde. Der Vorschlag des internationalen Teams aus Deutschland, USA, Dänemark, Schweden, Schweiz, Schweden und Spanien wurde als einziger von ca. 25 eingereichten Vorschlägen für weitere Studien ausgewählt. mehr zu: GEROS-ISS

GISELA

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Für die Dynamik der oberen Atmosphäre der Erde spielen Kopplungsprozesse zwischen den verschiedenen Schichten der neutralen Atmosphäre und Ionosphäre eine wichtige Rolle. Mit Hilfe genauer Messungen von niedrig fliegender Satelliten z.B. der Massendichte, der zonalen Winde oder auch von Elektronendichteprofilen haben wurden in den letzten Jahren Fortschritte beim Erfassen und Verstehen der Kopplungsmechanismen gemacht. mehr zu: GISELA

GNSS-Bodenfeuchte

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Die Messung der Bodenfeuchte mit GNSS-Daten ist ein innovatives Messverfahren in der Fernerkundung von Landoberflächen. mehr zu: GNSS-Bodenfeuchte

GNSS-Fernerkundung mit Kleinsatelliten

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Eine der Motivationen für die Kleinsatellitenaktivitäten an GFZ/TUB war das äußerst erfolgreiche GNSS-Okkultationsexperiment an Bord des CHAMP-Satelliten. Später wurde im Rahmen des deutsch-indonesischen GITEWS-Projektes (German Indonesian Tsunami Early Warning System) der Einsatz der GNSS-Reflektometrie auf Kleinsatelliten für die Detektion von Tsunami-Wellen auf dem Ozean untersucht. mehr zu: GNSS-Fernerkundung mit Kleinsatelliten

GNSS-Tomographie

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Die GNSS-Tomographie ist ein neuartiges Fernerkundungsverfahren. Es basiert auf der Nutzung von GNSS-Daten regionaler Bodennetze zur Ableitung von 3D-Wasserdampfverteilungen. Die Forschungs- und Entwicklungsarbeiten zur GNSS-Tomografie werden im Rahmen eines DFG-Forschungsprojektes in Zusammenarbeit mit der Universität Leipzig bearbeitet. mehr zu: GNSS-Tomographie

GRACE RO

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Die deutsch-amerikanische Zwillingssatelliten-Mission GRACE (Gravity Recovery and Climate Experiment) wurde am 17. März 2002 gestartet und hauptsächlich genutzt, um das Erdschwerefeld in bisher unerreichter Genauigkeit zu bestimmen. mehr zu: GRACE RO

GRUAN

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Das Global Reference Upper Air Network (GRUAN, Referenznetzwerk für Klimauntersuchungen in der oberen Erdatmosphäre) des Global Climate Observing System (GCOS, Globales Klima-Beobachtungssystem) ist ein internationales Beobachtungsnetz, das den Genauigkeitsanforderungen der Klimaforschung gerecht wird. mehr zu: GRUAN

G-TERN

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G-TERN steht für „GNSS Transpolar Earth Reflectometry moNitoring system“ und ist ein neuartiges Experiment zur Klimaforschung, welches im Rahmen der gegenwärtig aktuellen Ausschreibung der Europäischen Weltraumbehörde ESA für Earth Explorer 9 Missionen eingereicht wurde. Der Vorschlag wurde von einem internationalen Team von 25 Wissenschaftlern aus 11 Ländern und einem Industriekonsortium mit 7 Partnern am 15. Juni 2017 eingereicht. Die Mission wird gemeinsam von Jens Wickert (GFZ) und Estel Cardellach (IEEC, Spanien) koordiniert. Das Industriekonsortium wird von OHB geleitet. mehr zu: G-TERN

MetOp-GRAS

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MetOp (Meteorological Operational satellite programme) ist eine Serie von europäischen polarumlaufenden Satelliten für die operationelle Meteorologie. Die Daten werden für Klimamonitoring und zur Wettervorhersage genutzt. Die drei MetOp-Satelliten, sequentiell über einen Zeitraum von 14 Jahren gestartet, bilden das Weltraumsegment von EUMETSAT's Polar System (EPS). Der Satellit MetOp-A wurde am 19. Oktober 2006 gestartet, MetOp-B am 17. September 2012. Der Start von MetOp-C wird für 2018 erwartet. mehr zu: MetOp-GRAS

MuSE

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Die Abkürzung MuSE steht für Multi-Satelliten basierte Rekonstruktion der Elektronendichte in der Ionosphäre und Plasmasphäre. Das gemeinsame DLR/GFZ Projekt wird von der DFG im Rahmen des Schwerpunktprogramms 1788 „DynamicEarth” gefördert. mehr zu: MuSE

Ozean-Winde

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Die gegenwärtigen meteorologischen Modelle scheitern oft bei der Vorhersage der Entwicklung von Stürmen bei Extremwetterereignissen. Das liegt an der mangelnden Verfügbarkeit zeitlich und räumlich hochaufgelöster Beobachtungsdaten für die operationellen Datenassimilationssysteme und auch an fehlenden Echtzeitdaten aus dem inneren Kern von Wirkbelstürmen. mehr zu: Ozean-Winde

ReGID

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Das Ziel dieses Projektes ist es, Parameter wie Dicke, Konzentration, Rauhigkeit und Permittivität des Meereises zu gewinnen. Die kombinierte Auswertung der Parameter ermöglicht es, die verschiedenen Eistypen zu unterscheiden. Die Meereisdicke ist dabei ein Schlüsselparameter der Eismassen, die in klima-relevanter Wechselwirkung mit dem Ozean und der Atmosphäre stehen. mehr zu: ReGID

TanDEM-X RO

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GPS-Radiookkultationsdaten (GPS-RO) des deutschen Satelliten TanDEM-X werden genutzt, um global verteilte Vertikalprofile atmosphärischer Parameter (Brechungswinkel, Refraktivität, Temperatur, und Wasserdampf) abzuleiten. Die Daten werden der internationalen Nutzercommunity zur Verfügung gestellt. TanDEM-X wurde am 21. Juni 2010 gestartet und fliegt mit dem Satelliten TerraSAR-X (Start 15. Juli 2007) in einer Tandemkonfiguration. Beide Satelliten führen parallel in Anti-Flugrichtung gerichtete Okkultationsmessungen aus. mehr zu: TanDEM-X RO

TerraSAR-X RO

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TerrSAR-X ist ein deutscher Radarsatellit zur Erdbeobachtung, der am 14. Juli 2007 gestartet wurde. Die ursprüngliche Missionsdauer betrug 5 Jahre, gegenwärtig ist jedoch eine deutliche längere Mission absehbar. TerraSAR-X hat eine innovative hochauflösende Nutzlast (Radar im X-Band), die eine Auflösung im Bereich von 1 m erreicht. mehr zu: TerraSAR-X RO

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