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TU Berlin

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Zeppelin

Zeppelin über dem Bodensee mit simulierten Signalverläufen von GNSS-Reflektometriemessungen.
Lupe

Im Oktober 2010 und September 2012 wurden unter Leitung des GFZ in Kooperation mit DLR und Zeppelin Luftschifftechnik (ZLT) zwei Flugkampagnen zur GNSS-Reflektometrie mit einem Zeppelin-NT-Luftschiff in der Bodenseeregion um Friedrichshafen durchgeführt. Wesentliches Ziel war die Erweiterung der bodengestützten Experimente hin zu bewegten Empfängerplattformen, um die räumliche Abdeckung der abgeleiteten GNSS-Fernerkundungsdaten zu erhöhen. Mit den Zeppelin-Messungen konnte auch die Reflektometrie-Ausrüstung des nachfolgenden Flugexperimentes auf dem deutschen Forschungsflugzeug HALO getestet werden. Zusätzlich sind die Flugexperimente auch ein wichtiger Schritt für den späteren Einsatz der GNSS-Reflektometrie auf Satelliten.

Der Zeppelin ist eine langsam fliegende Plattform (<100 km/h) und verfügt über eine hohe Manövrierbarkeit. Dadurch war es möglich, gezielt Höhenanomalien auf dem relativ kleinen Bodensee anzufliegen. Erste Ergebnisse zu dopplerbasierten Reflektometriebeobachtungen wurden in 2013 publiziert [1].

Referenzen:

[1] Semmling, A. M.; Wickert, J.; Schön, S.; Stosius, R.; Gerber, T.; Markgraf, M.; Ge, M. & Beyerle, G. A zeppelin experiment to study airborne altimetry using specular Global Navigation Satellite System reflections, Radio Science, 2013, 48, 427–440, 2013.  

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